Ein kleiÂnes Stück über FreundÂschaft und den Wunsch, geliebt zu werden
Nach einer MäuÂseÂgeÂschichte von Leo Lionni
Rumps, es klirrt und schepÂpert und dann ein spitÂzer Schrei „Ihhhh, eine Maus“. Alex kann sich gerade noch in sein MauÂseÂloch retÂten, dabei wollte er doch nur ein paar BrotÂkrüÂmel unter dem FrühÂstücksÂtisch einÂsamÂmeln. „Immer schreien sie, wenn sie mich sehen. KeiÂner mag mich“, denkt Alex.
Eines MitÂtags, als alles still ist, traut sich Alex vor bis ins KinÂderÂzimÂmer: nanu, was steht denn da vor ihm? Eine Maus mit Rädern und SchlüsÂsel im Rücken? „Ich bin Willa, die AufÂziehÂmaus, das LiebÂlingsÂspielÂzeug von Anna. Ja, ich darf alles, sogar bei ihr im Bett schlaÂfen …“, prahlt die SchlüsÂselÂmaus. Was, denkt Alex, und wünscht sich nichts sehnÂliÂcher als auch eine Maus mit Rädern und SchlüsÂsel zu werÂden. Doch als eines Tages Willa mit abgeÂbroÂcheÂnem Rad in einer Kiste liegt und jamÂmert: „Ich komme auf den Müll“, ist es vorÂbei mit Alex Wunsch, eine AufÂziehÂmaus zu sein. Er hat nur noch einen Wunsch: Seine FreunÂdin zu retten.“
Ein TheaÂterÂstück, das kleine KinÂder an die spieÂleÂrisch und ästehÂtiÂsche Welt des TheaÂters herÂanÂführt. Die KinÂder erleÂben das TheaÂter ganz nah in einem kleiÂnen, intiÂmen BühÂnenÂraum, für max. 90 Zuschauer. Hier wird erzählt mit weniÂgen WorÂten, GeräuÂschen, Musik, FiguÂren– und ObjektÂspiel und den schauÂspieÂleÂriÂschen WandÂlungsÂmögÂlichÂkeiÂten. AtmoÂsphäÂrisch, poeÂtisch, langÂsam und ruhig, aber auch komisch, ulkig, verÂhedÂdert, witÂzig, spritzig.
PresÂseÂstimÂmen zur Premiere
KindÂgeÂrecht und sehr einÂfühlÂsam wird die Geschichte von Sonka MülÂler gespielt, es gelingt ihr überÂgangsÂlos in die verÂschieÂdeÂnen RolÂlen zu schlüpÂfen. Mal agiert sie als ErzähÂleÂrin, dann als Alex, als Willa, als Anna oder ihre MutÂter. Mimik, GesÂtik und Stimme machen es einÂfach, den RolÂlenÂwechÂseln zu folÂgen. BühÂnenÂbild und RequiÂsiÂten sind einÂfach gehalÂten und lasÂsen Platz für die PhanÂtaÂsie der kleiÂnen Zuschauer, die dem GescheÂhen auf der Bühne gespannt folÂgen. MucksÂmäusÂchen still ist es bei der nächtÂliÂchen Szene, in der Alex und die Eidechse sich bei MonÂden– schein begegÂnen. Die SzeÂneÂrie ist wunÂderÂhübsch anzusehen…
ReutÂlinÂger Nachrichten
„Ein KäseÂmond fürs Happy End… AdalÂbert SedlÂmeier’ s effektÂvolle BeleuchÂtung zauÂbert geheimÂnisÂvolle MondÂschein– stimÂmung auf die Bühne, gebannt verÂfolÂgen die kleiÂnen Zuschauer Sonka MülÂler’ s SchatÂtenÂspiel.(…) HinÂter der scheinÂbar simÂplen Frage, wie es Alex eigentÂlich geht, steckt ein komÂpleÂxer GrundÂgeÂdanke. DieÂsen nachÂzuÂvollÂzieÂhen fällt den junÂgen ZuschauÂern nicht schwer. PATATI-PATATA serÂviert IdenÂtiÂfiÂkaÂtiÂonsÂmögÂlichÂkeiÂten quasi auf dem SilÂberÂtaÂblett, und bald sind Große und Kleine tief in die Welt von Alex und Willa eingetaucht.“
ReutÂlinÂger Generalanzeiger
„Wenn Mäuse träuÂmen… MülÂler ist in einer PerÂson überÂaus bewegÂliÂche PupÂpenÂspieÂleÂrin, ErzähÂleÂrin und SchauÂspieÂleÂrin. Wenn sie in einer SchlüsÂselÂszene mit Nacht und Mond auch noch EleÂmente des SchatÂtenÂspiels einÂsetzt, bekommt das Stück sogar etwas geheimÂnisÂvoll märÂchenÂhafÂtes. Und die Katze wird beiÂnahe lebenÂdig wie die Maus Alex, wenn MülÂler ihr Mimik und GesÂtik verleiht.“
SchwäÂbiÂsches Tagblatt
TechÂniÂsches |
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| ZielÂgruppe | ab 3 Jahren |
| Es spielt | Sonka MülÂler |
| Regie | AdalÂbert Sedlmeier |
| BesonÂdeÂres | SpielÂfläÂche 3,5 x 3,5 m, Höhe 2,6 m, VerÂdunkÂlung. 2 getrennte StromÂkreise oder StarkÂstrom erforderlich. |