Gustav, der Flugradbauer

ein Erzähl– und Objekt­thea­ter ab 7 Jah­ren über den Traum vom Flie­gen, inspi­riert durch das Leben des Gus­tav Mes­mer, genannt „der Ika­rus vom Lautertal“.


für Kin­der ab 7 + Erwachsene


Die nächs­ten Vorstellungen

Fr. 13. Januar 2012 um 10.00 Uhr im Sud­haus Tübingen

Sa. 14. Januar 2012 um 19.00 im Sud­haus Tübingen

So. 12. Februar 2012 um 15.00 Uhr im Franz K. Reutlingen

Mo. 13. Februar 2012 um 10.00 Uhr im Franz K. Reutlingen

Di. 14. Februar 2012 um 10.00 Uhr im Franz K. Reut­lin­gen

Mi. 15. Februar 2012 um 10.00 Uhr im Franz K. Reut­lin­gen


In einer Werk­statt baut eine Frau ein ganz beson­de­res Fahr­rad, ein Flug­fahr­rad und sie erzählt dabei auch mit Ori­gi­nal­tex­ten von Gus­tav Mes­mer, dem Tüft­ler und Spin­ner, dem Samm­ler von wert­lo­sem Krem­pel und des­sen Traum vom Flie­gen. „Ich will mit mei­nem Fahr­rad flie­gen von Dorf zu Dorf in Höhe der Bäume“.

Da wer­den Zoll­stock und Beiß­z­ange zu Flug­ob­jek­ten, der Regen­schirm tanzt, ist von kurio­sen Flug­rad­mo­del­len wie dem Dop­pel­mai­kä­fer­flug­fahr­rad oder dem Dra­chen­raum­schiff­flug­fahr­rad die Rede, Tagesicht­film und Sprung­fe­der­schuh wer­den nach Gus­tav Mes­mers Kon­struk­ti­ons­zeich­nun­gen ange­fer­tigt. Zu guter Letzt ent­steht über das Stück hin­weg ein Flug­fahr­rad, wird aus der Werk­statt gescho­ben und hebt ab– einen Lup­fer zumindest.

Es ist ein Thea­ter­stück, das vom Anders­sein erzählt und von der Kraft der Phan­ta­sie als (Über-)Lebensmotor. Gus­tav ist nicht ver­bit­tert, obwohl er 40 Jahre in der Irren­an­stalt ein­ge­sperrt war.Auch davon erzählt das Stück, von einem Men­schen der weg­ge­sperrt wurde und den die Welt erst viele Jahr­zehnte spä­ter in die Frei­heit ent­lässt und als Künst­ler akzeptiert.Gustavs Geschichte ist auch ein Stück über das letzte Jahr­hun­dert und ein Stück Heimatgeschichte.

Sie erzählt von einer Kind­heit ohne Schul­bil­dung, von zwei Welt­krie­gen vom stren­gen Leben im Klos­ter und natür­lich von den vie­len Jah­ren hin­ter Mau­ern und Git­tern, in denen Gus­tav unab­läs­sig von der Frei­heit träumt, vom Fliegen:

„erfinde dir schnell ein Paar Flü­gel, frei sol­len sie dich heben, du sollst durch die Lüfte schwe­ben, ach, wär das dein Glück“ (Gus­tav Mesmer)




Pres­se­stim­men zur Pre­miere von „ Gus­tav, der Flugradbauer“


„ein Spaß nicht nur für Kin­der son­dern auch für Erwach­sene, die das Träu­men noch nicht ver­lernt haben“ ( 09.07.GEA)

„ Ein vor Krea­ti­vi­tät sprü­hen­des Kin­der­stück (…) Ein Plä­do­yer für die Fan­ta­sie und das Anders­sein (…)Beein­dru­ckend auch wie Mül­ler das Publi­kum daran teil­ha­ben lässt, wie die Idee des flie­gen­den Fahr­ra­des in Mes­mers Kopf ent­steht.” ( RT Nachrichten)

„Wer die Pre­miere ver­passt hat, dem wird ein Besuch drin­gend ans Herz gelegt– Neben den aus­ge­spro­chen aus­ge­tüf­tel­ten Objek­ten und Flug­grä­ten beein­druck­ten die flie­ßen­den Über­gänge zwi­schen Erzähl­pas­sa­gen und Bauen“ (Schwäb. Tag­blatt 09.07.)



Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Gus­tav Mes­mer Stiftung

www.gustavmesmer.de


 

 


Tech­ni­sches

Ziel­gruppe ab 7 Jahre + Erwachsene
Es spie­len Sonka Mül­ler
Bühne Adal­bert Sedlmeier
Regie Claus Over­kamp (Thea­ter Marabu Bonn)
Tiefe 4 m
Höhe mind. 3 m
Breite 5,5 m
Strom Stark­strom­an­schluss 16 oder 32 A erforderlich
Spiel­dauer 1 h
Auf­bau 3– 3,5 h
Abbau 2 h
Pre­miere

Juli 2011



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