Lindas Engel

Ein poe­ti­sches Spiel über Neid, Eifer­sucht und den Wunsch nach Aner­ken­nung – im Him­mel wie auf Erden

Kinderstück - Donnerwätter

Linda, sie­ben Jahre alt hat stän­dig mit der Schul­hof­bande zu kämp­fen. Sie wird gehän­selt und geär­gert, dabei würde Linda so gerne dazu­ge­hö­ren. Linda kämpft sich von einer Mut­probe zur nächs­ten und ihr Schutz­en­gel hat alle Hände voll zu tun. Das Stück spielt im Him­mel– auf der schö­nen Schön­wet­ter­wolke des vor­neh­men Schutz­en­gels Offi­zia. Diese ist Schutz­en­gel eines eng­li­schen But­tlers und lei­det vor allem daran, nichts zu tun zu haben, was sie aber nicht zugibt. Von dort oben aus beob­ach­ten die Schutz­en­gel Agri­cola und Offi­zia das Trei­ben ihrer Schütz­linge auf der Erde. Beide Schutz­en­gel haben sehr unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen von ihrem Auf­ga­ben­feld. Und bald zeigt sich, dass im Him­mel genauso um Aner­ken­nung gekämpft wird wie auf Erden und auch Schutz­en­gel dabei so man­che Mut­probe beste­hen wol­len und sich selbst wie auch den ande­ren belü­gen, dass sich die Wol­ken bie­gen — nur um nicht zu zei­gen, wie ein­sam, nei­disch oder eifer­süch­tig sie sind. Wäh­rend Agri­cola Bestä­ti­gung ihrer tol­len Schutz­en­gel­leis­tun­gen in selbst­ge­bas­tel­ten Geschen­ken Lin­das fin­det, kon­tert Offi­zia: „Wol­ken­fet­zen sind zu ver­nich­tende Erin­ne­rungs­stü­cke an Kata­stro­phen und Geschenke von Schütz­lin­gen sind schlicht­weg Hum­bug“, so was kommt Offi­zia nicht in auf die Wolke. „Schließ­lich sind Engel unsicht­bar“. Agri­cola ist da ganz ande­rer Mei­nung. „Von Kin­dern haben Sie keine Ahnung.“ Aber woher nur erhält Offi­zia diese gol­de­nen Flü­gel als beson­dere Aus­zeich­nung, wo sie doch schein­bar nicht mal was zu tun hat…?

Nach dem Stück „Don­ner­wät­ter“ von Enrico Bee­ler, Mar­git Bischof, Wer­ner Bodinek.

Pres­se­stim­men

„Adal­bert Sedl­meier hat den WG-Zwist unter Schutz­en­geln mit viel Raum für Komik inszeniert.“

Schwä­bi­sches Tag­blatt, Okto­ber 2004

„… sehr mensch­li­che Engel tum­meln sich im Him­mel. In der poe­tisch insze­nier­ten Geschichte rau­fen sich zwei Cha­rak­tere zusam­men, wie sie unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen. Sonka Mül­ler und Janne Wag­ler stel­len die Figu­ren mit viel Liebe zum Detail dar, zele­brie­ren ihre Eigen­hei­ten in einer effekt­vol­len Insze­nie­rung, in der Licht-Schatten-Spiele, Musik und tän­ze­ri­sche Engels­flüge für viel Atmo­sphäre sorgen.“

Reut­lin­ger Generalanzeiger

„zau­ber­haft, tief­sin­nig, sehens­wert, Fes­ti­val verdächtig…“

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Tech­ni­sches

Ziel­gruppe ab 6 Jahre
Spiel­dauer 60 min.
Es spie­len Sonka Mül­ler, Janne Wagler
Musik Achim Braun
Kos­tüme Silke Spieß
Bühne Ralf Wen­zel
Cho­reo­gra­fie Lisa Tho­mas
Regie Adal­bert Sedlmeier
Pre­miere 25. Sep­tem­ber 2004
Beson­de­res Spiel­flä­che: 6,5 m breit, 4,5 m tief, Höhe mind. 3 m.
Stark­strom­an­schluß und Ver­dun­ke­lung erfor­der­lich.
Auf­bau: 3 h, Abbau: 2 h.


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