Ein kurzweiliges Stück für zwei Fenster
Ja, Musik ist schon was Schönes… Aber was ist Musik und wo fängt die Lärmbelästigung an?
Frau Schulze hats da nicht leicht mit ihrem Nachbarn, der ist nämlich Musiker, Geiger. Und der hält sich so gar nicht an die normalen Lebensgepflogenheiten. Nicht nur, dass Frau Schulze das alles mit anhören muss, nein, sie muss es auch mit ansehen, denn „der hot doch nix– net amol Vorhäng– do kennet sie älles sähe– ob se wollet oder et…“und wie der manchmal zuckt und zupft an seiner Geige… da hört sich doch alles auf.
Aber wenn er die berühmte Nachtmusik „von Bäthoven“ spielt, bleibt auch bei Frau Schulze kein Auge trocken in einer lauen Sommernacht. Tja, der liebe Herr Nachbar — wie zwei Königskinder… sie hatten einander so lieb… Doch die Verordnung zur Strassenmusikregulierung, „die sot ma halt scho kenne…“ sonst bleibt des Wasser zwischen ihnen viel zu tief.
„So ischs no au wieder– Gut Nacht!“
Pressestimmen
„…viele, viele Zuschauer blickten hinauf zum Teufelsgeiger, der vom einen hinüber zum anderen Fenster eine Tübinger Dame zur Verzweiflung trieb.“
Stuttgarter Zeitung zur Kulturnacht Tübingen, Juni 2008
Technisches |
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| Dauer | 15 Minuten |
| Es spielen | Sonka Müller und Achim Braun |
| Musik | Achim Braun |
| Besonderheiten | Mein lieber Herr Nachbar wird in 2 sich gegenüberliegenden Fenstern gespielt |